Der Nonnenchor

Lobpreis und Gesang mit vollem Klang aus dem Nonnenchor

Über dem Vorraum der Klosterkirche befindet sich der Nonnenchor. Dieser war eine nicht öffentlich zugängliche Gebetsstätte der Dominikanerinnen. Der Ausbau des Chores wurde noch in der ersten Renovierungsphase nach dem Dreißigjährigen Krieg vorgenommen. Wichtigstes Ausstattungsstück ist das zweiteilige, hellgraue Chorgestühl mit je elf Stallen und zwei separierten Gestühlen für die Klostervorsteherinnen. Eine Besonderheit ist die hölzerne Flachdecke mit ihren fünfzehn Bildern, die den Künstlern Jakob Carnutsch aus Prien und Joseph Eder von Frauenchiemsee zugeschrieben werden.

Das große Allerheiligenbild in der Mittelreihe zeigt die Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit durch die Engel und Heiligen des Himmels, der sich auch die Chorfrauen anschließen.